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Corona, wir stehen füreinander

Bleibe froh und handle besonnen

Die heraufziehende Coronakrise stellt uns als Heim vor besondere Herausforderungen.

Seit den Beschränkungen der Bayerischen Staatregierung, die wir unterstützen, hat sich das Leben bei uns im Haus deutlich verändert. Die Jungen und Mächen haben keinen "Ausgang" mehr und Besuche der Eltern und Freunde sind leider auch nicht mehr bei uns im Haus möglich. Wir haben Freude an den Kindern und Jugendlichen, die diese Einschränkungen erstaunlich gelassen tragen, die weiter spielen, die neue Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation mit ihren Eltern nutzen und im "Homeoffice", sprich Schule zu Hause sich üben.

Für uns Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es eine doppelte Aufgabe. Wir informieren uns, versuchen Informationen zu bewerten und in Handlung umzusetzen. Und wir betreuen weiter die uns anvertauten Kinder und Jugendlichen.

Pädagogisch, aufbauend auf die Bindungs- und Resilienzforschung scheint uns insbesondere wichtig:

  • den Kinder die Welt verstehbar machen; Infomtionen so aufzubereiten, dass Kinder sie verstehen;
  • Sicher zu stellen, dass die Kinder uns als handlungsfähig erleben; dass wir aktiv und gemeinsam den Alltag gestalten;
  • den Kinder Anforderungen und  Aufgaben geben die sie erfolgreich bewältigen können;
  • Sicherheit und Trost zu bieten, ihnen das Gefühl zu geben wir sind und bleiben für sie da, sind stark und zuverichtlich.

und auch wenn wir hier das schöne Bild von: Photo by Allen Taylor on Unsplash mit der Kissenschlacht haben, das geht wie auch sonst im Alltag nicht.

Besonders gefreut hat uns in den letzten Tagen, dass es auch unerwartete Unterstützung gab. Lassen Sie mich exemplarisch drei nennen: Magdalena, die weil die Uni geschlossen hat ein freiwilliges Praktikum in einer Jugendwohngruppe macht und Hannah die aus selben Grund in unserer Kleinkindergruppe mit anpackt; sowie zwei Lehrer einer privaten Schule, die in Gruppen von uns am Vormittag exclusiven "Privatunterricht" leisten. Herzlichen Dank an alle Vier.

Nicht im Homeoffice sind auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Thomas Wiser Hauses. In den Gruppen betreuen sie die Jungen und Mädchen und ersetzten ausgefallene Kolleginnen, die Hauswirtschaftskräfte sorgen für die Hygiene, die notwendigen Wartungsarbeiten für unsere Hausmeister werden nicht weniger und  Leitung und Verwaltung halten den Betrieb zusammen. 

Herzlichen Dank an Alle!

Jürgen Mertin

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